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VUCA löst das Paradigma der Globalisierung ab – Welchen Beitrag kann das Legal Department leisten?

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Lupe Oben Auf Dem Dokument von Anna Nekrashevich@Pexels

Wenn ein Teil der globalen, komplexen Prozessketten nicht funktioniert, kann es zu Engpässen in den Produktions- und Lieferketten kommen. Diese haben ein hohes Risikopotenzial für weitreichende Konsequenzen. Experten sind sich einig, dass die Komplexität der Wirtschaftsabläufe durch die zunehmende Digitalisierung bereits signifikant angestiegen ist und weiter steigen wird. Eine eindeutige Beurteilung, welche Maßnahmen welche Effekte auslösen, wird demzufolge kaum mehr möglich sein.

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Die Bedeutung von Risikomanagement wird zunehmen

Die VUCA-Welt löst das Paradigma von Wachstum und Globalisierung ab. VUCA ist ein Akronym und verdeutlicht, dass die Wirtschafts- und Arbeitswelt von Volalität (Voltility), Unsicherheit (Uncertainty), Komplexität (Complexity) und Ambiguität (Ambiguity) gekennzeichnet sein wird.

Krisen wie der Klimawandel, der Brexit oder die COVID-19 Pandemie zeigen deutlich, dass das VUCA-Prinzip bereits allgegenwertig ist. Sie verursachen massive Störungen oder sogar Unterbrechungen in den Betriebsabläufen. Unternehmen, mit einem gut geplanten Risikomanagement, insbesondere einem systematischen Business Continuity Management (BCM), zeigen, dass sie auf Krisen schneller und flexibler reagieren konnten. Sie verfügen oft auch über eine deutlich bessere Absicherung als Unternehmen, die kein geeignetes BCM vorweisen konnten. Gleichwohl sind 9 von 10 Unternehmen der Meinung, dass sie weiteres Verbesserungspotential in Bezug auf ihr Risiko- und Business Continuity Management sehen.

Verträge als Grundlage für eine systematische Analyse und Darstellung der Risikofaktoren

Eine vollständige Erfassung aller Verträge und eine systematische Darstellung, welche wirtschaftlichen Folgen die Nichteinhaltung der vertraglich zugesicherten Leistungen hat, könnte ein erster wichtiger Beitrag der Rechtsabteilung zu einem systematischen BCM und Risiko Management sein. Ein Vergleich zwischen abgeschlossenen Verträgen und Produktions- bzw. Lieferketten zeigen wesentliche Handlungsfelder und auch etwaige Lücken in der Absicherung.

Den vollständigen Artikel von Dr. Juergen Erbeldinger, CEO der ESCRIBA AG, lesen Sie im Deutschen AnwaltSpiegel sowie in englischer Sprache im Online-Magazin GoingDigital. Beide Publikationen setzen sich mit dem technologiegetriebenen Wandel der Legal-Szene auseinander und geben spannende Einblicke in Themenfelder wie Digitalisierung, Sicherheit im Netz und Datenschutz für Rechtsabteilungen und Kanzleien. Deutscher Anwaltsspiegel – Ausgabe 08/2022

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Über den Autor

Dr. Juergen Erbeldinger

Dr. Juergen Erbeldinger, Volkswirt und Mathematiker, ist seit vielen Jahren als IT-Vordenker und Visionär insbesondere im Bereich digitaler Transformation bekannt. Er ist an mehr als 100 Unternehmensgründungen beteiligt und Gründer einer ganzen Reihe erfolgreicher Unternehmen, darunter ESCRIBA, ein führender Anbieter von Second Generation Software. Seine Expertise hat er zudem als (Co-)Autor mehrerer Bücher geteilt. Und als Hobby-Winzer weiß er einen edlen Tropfen zu schätzen.

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